Therapieformen

An dieser Stelle gebe ich Ihnen einen Überblick über einige der in der integrativen Psychotherapie herangezogenen Therapieformen.

Gestaltpsychotherapie

"Gestalttherapie geht von der grundsätzlichen Leib-Seele-Geist-Einheit aus. Sie versteht den Menschen als selbst regulierenden Organismus im Kontakt mit seinem lebensnotwendigen, physischen und sozialen Umfeld. Störungen des Verhaltens oder der Befindlichkeit sind auf die Blockierung dieser Selbstregulation im Kontakt mit dem Umfeld zurückzuführen. Gestalttherapie ist eine Methode, die bei der Auflösung dieser Blockaden hilft. Sie konzentriert sich dabei auf das, was im HIER und JETZT im Kontakt mit der Mitwelt und Umwelt im Vordergrund des Gewahrseins ist.

 

 

Ihr Ziel ist es, auf diese Weise die lebendigen Potenziale der Persönlichkeit freizulegen und den kreativen Kontakt der Menschen mit ihrer Umwelt zu fördern. Gestalttherapie ist daher nicht nur ein erprobtes und effektives Verfahren zur Behandlung einer großen Zahl seelischer oder psychosomatischer Störungen, sondern kann auch die Persönlichkeitsentfaltung gesunder Menschen sinnvoll unterstützen." (Albrecht Boeck aus seinem Buch "Gestalttherapie - eine praxisbezogene Einführung")


Träume als Königsweg ins Unterbewusste

Sie haben immer wiederkehrende Träume oder leiden unter Alpträumen? Die Gestalttherapie geht davon aus, dass jeder Aspekt eines Traumes einen inneren Anteil des Träumenden verkörpert und diese Aspekte schauen wir uns an, verstehen, entwickeln und integrieren sie. So können z. B. immer wiederkehrende Alpträume auf liebevolle Art angeschaut und bearbeitet werden. Sie müssen sich dann nicht wieder und wieder zeigen, weil Sie sich intensiv mit all ihren inneren (oft abgelehnten) inneren Anteilen auseinandergesetzt haben.

Als Beispiel dient dieses Foto. Jeder Anteil dieses Traumbildes hat mit IHNEN selbst zu tun. Die Füsse, die Stiefel, der Sand, der Kreis, die Algen, das rote Kleid usw. Indem Sie also in die Rolle der schwarzen Stiefel schlüpfen, werden Ihnen innere Anteile bewusst. Z. B. "Ich (die Stiefel) hindere Dinah daran, die Feinheiten des Lebens voll zu spüren" oder aber auch "Ich schütze sie vor Verletzungen". So kommen wir unmittelbar an Ihre tiefsitzenden Themen ran und können sie in der Gestaltarbeit auf gesunde Weise integrieren.


Tiefenpsychologie

Unser Handeln, Fühlen und Denken, also unser alltägliches Leben wird  durch innere Psychodynamiken bestimmt. Im Kindesalter erlebte Traumata zeigen sich häufig im Erwachsenenalter als stabile dysfunktionale Muster, die keinen Wert mehr haben. Z. B. Angst, wo keine Angst nötig ist. Misstrauen, wo Vertrauen angebracht wäre usw. Dies führt zu sich wiederholenden, leidbringenden, zwischenmenschlichen Erfahrungen im Laufe des Lebens. Die Aufrechterhaltung der dysfunktionalen Muster zu unterbrechen ist das Ziel der tiefenpsychologischen Psychotherapie.

 

Die im Gespräch reflektierten Muster können sich durch Verstehen verändern. Neue, hochfunktionale und dem Lebensalter angemessene Muster dürfen entstehen. Das Leben darf leichter werden. Der Organismus darf sich entspannen.


Nichtdirektive Gesprächsführung nach Carl Rogers - Gesprächspsychotherapie

Die Grundhaltungen der nichtdirektiven Gesprächsführung nach Carl Rogers sind

 

Empathie (Einfühlungsvermögen)

Akzeptanz (Unbedingte Wertschätzung, positive Beachtung)

Kongruenz (Übereinstimmung mit sich selbst)

 

 

Im Zentrum des klienten- bzw. personenzentrierten Ansatzes stehen das Wachstum und die Entfaltung von Persönlichkeit.


Körperorientierte Psychotherapie

Körperorientierte Psychotherapie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Therapieverfahren, die den Körper bewusst als Ressource mit in den therapeutischen Prozess einbeziehen. Hintergrund ist die Sichtweise, dass Körper und Psyche eine nicht trennbare Einheit bilden. Die Körperwahrnehmung wird als Möglichkeit genutzt, unbewusste psychische Prozesse aufzudecken, also ins Bewusstsein zu bringen. Der persönliche Prozess und das Erleben wird hierbei durch Gespräche begleitet.

 

 

Die körperorientierte Psychotherapie kann gut bei Menschen mit einem starken körperlichen Zugang eingesetzt werden. Besonders aber auch bei Menschen, deren Gefühle schwer zu erreichen sind. Sie können oft gut über ihre Gefühle reden, diese aber nicht tatsächlich erfahren. Emotionales Erleben ist aber eine Voraussetzung für psychische Veränderung.

Körperorientierte Psychotherapie kann auch sehr gut in Gruppen angewendet werden.


Psychodrama

Der Begriff Psychodrama geht zurück auf die Begriffe "Seele" (griech. Psyche) und "Handlung" (griech. Drama). "Psychodrama kann darum als diejenige Methode verstanden werden, die die Wahrheit der Seele durch Handlung ergründet". (Moreno)

 

Psychodrama ist ressourcen- und lösungsorientiert. Die vielfältigen Techniken des Psychodrama ermöglichen eine behutsame Externalisierung interpersoneller intrapsychischer Prozesse und mentaler Bilder, um diese sichtbar, fühlbar und gestaltbar zu machen.


Welche Therapieform ist die richtige für mich?

Sie fragen sich jetzt vielleicht: "Welche Psychotherapie ist die richtige für mich und welche Therapieform passt eigentlich zu mir und meinem Thema?". Vielleicht sind Sie auch auf der Suche nach einem spirituellen Weg zu Ihrer inneren Mitte. Ich stelle mich auf meine Klienten ein. Es ist Ihre Therapie. Es ist Ihr Leben. Ich unterstützte Sie auf Ihrem Weg. Vereinbaren Sie gern einen Termin zu einem kostenlosen Kennlerngespräch. Dann können wir gemeinsam schauen, welcher Weg für Sie der richtige sein könnte. Für eine Terminvereinbarung klicken Sie hier.