Stutenbissigkeit? Ein Zeichen für mangelnde Solidarität...

 

Aus gegebenem Anlass muss ich heute mal ein Statement loswerden:

 

Frauen, wir müssen dringend aufhören mit der Stutenbissigkeit! Die bringt uns nichts außer Verachtung und Ablehnung. Wir sind toll! Alle! Und wir werden auf keinen Fall besser, wenn wir schlecht über andere Frauen reden. Fangen wir an, uns selbst zu lieben. Dann können wir auch andere Frauen lieben und ehren. Wir sollten uns solidarisieren und gemeinsam unser gutes Leben gestalten. Dann können wir so viel schaffen! Wenn wir nicht aufhören, uns gegenseitig schlecht zu reden, können wir nicht erwarten, dass andere damit aufhören. Indem wir uns gegenseitig schlecht machen, schwächen wir unsere Unabhängigkeit. Wenn wir in die Welt tragen, wie toll Frauen sind, stärken wir unser Frauenbild in der Gesellschaft!

 

Lasst uns wieder mehr Lachen. Gemeinsames Lachen macht frei und glücklich. Lachen ist durch nichts zu ersetzen. Aber lasst uns nicht über andere lachen sondern uns an dem Leben freuen. Schauen wir in den Spiegel und schenken uns ein Lächeln. Denn wir sind es wert, jeden Tag ein Lächeln geschenkt zu bekommen.

 

Wir brauchen Zeit uns auf unsere Weiblichkeit zu besinnen und in unseren sensiblen Körper hinein zu spüren. Zeit, auf den Bauch zu hören, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen. Zeit, unsere Muskeln zu entspannen und in unser Herz zu hören. Wir brauchen Ruhe, um den feinen Impulsen unser weiblichen Intuition Beachtung schenken und ihnen folgen können. Das geht nicht in fünf Minuten an der Bushaltestelle. Nein, das braucht Raum. Raum, den wir uns nehmen sollten. Und zwar jeden Tag! Und wir sollten niemals locker lassen, diesen Raum für uns einzufordern.

 

Keiner sollte uns mehr einreden können, was richtig und was falsch ist. Wir können selbst entscheiden, ob wir unseren Körper ok finden, als Elektrotechnikerin arbeiten oder 10 Jahre Vollzeit-Mama sein möchten. Alles sollte einfach ok sein. Wir dürfen unsere Art, zu leben, lieben! Und wir dürfen unser „Ändern leben“, wenn wir es möchten. Lassen wir uns nicht einreden, dass etwas so sein muss, weil es schon immer so war. Es muss höchstens so sein, weil wir es so wollen. Wenn wir sagen „ich kann nicht“, lasst uns den Satz ändern in „ich will nicht“. Das gibt uns unsere Entscheidungskraft zurück. Denn es gibt immer den Moment, in dem wir uns entscheiden können. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde.

 

Wenn Ihr das alles auch so seht, wählt in jedem entscheidenden Moment die weibliche Solidarität und nicht die gegenseitige Vernichtung. Ich bin mir sicher: Die Solidarität von anderen Frauen wird tausendfach zu Euch zurückkommen.

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