Wenige Menschen sprechen gern öffentlich über ihre Psychotherapie-Erfahrungen. Oft wird es als Schwäche empfunden, professionelle Hilfe zu benötigen.  Dennoch autorisieren mich von Zeit zu Zeit meine Klienten, ihr Feedback zu meiner Arbeit hier zu veröffentlichen. Dafür an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön! Ich hoffe, dass Ihnen - den hilfesuchenden Menschen - diese Rückmeldungen Mut machen, sich ein Stück Ihres Lebensweges professionell begleiten zu lassen.

 

Aufgrund des Datenschutzes werden selbstverständlich alle Klienten-Berichte anonym abgebildet.


Guten morgen liebe Dinah, ich freue mich, dass ich dich vollen Herzens weiter empfehlen kann. Du machst ganz tolle Arbeit.  Tatsächlich für mich im ersten Moment ganz neu und gewöhnungsbedürftig, aber einfach großartig. Mir hast du sehr geholfen ( und ich komme bestimmt auch nochmal wieder auf dich zurück, wenn "der Schuh drückt" ) und umso schöner ist es, aus eigener Erfahrung jemanden weiterempfehlen zu können. Ich glaube, in der heutigen Zeit ist es für einige Menschen gut und wichtig, wenn sie rechtzeitig einen kompetenten und in deinem Falle auch noch sehr sympathischen Ansprechpartner haben, der erkennt, anleitet, Lösungen finden lässt. Dabei finde ich das "finden lassen" und erarbeiten lassen so besonders wichtig. Du machst das super!


Ich fühle mich bei Frau Lendzian sehr gut aufgehoben. Sie führt mich zügig an meine Themen und begleitet mich liebevoll durch sie hindurch. Einen dicken Dank. Schön, dass ich Sie gefunden habe!


Die Überwindung zur Hilfe

 

Es ist immer einfach zu sagen: „Geh zu einem Psychologen, such dir Hilfe.“. Von außen sieht es ein anderer häufig schnell, wenn man immer öfter traurig, angespannt, aggressiv oder gestresst ist. Doch wie sieht es eigentlich im Inneren der Person aus?

 

Es ist nicht immer so einfach diesen Rat für sich anzunehmen und zu akzeptieren, dass es wirklich so ist, dass man Hilfe braucht, dass man aus diesem „Tief“ und diesem Loch weder schnell noch alleine rauskommt.

 

Für mich gab es immer diesen Gedanken „vielleicht wird es dir besser gehen, wenn du mal mit jemandem drüber sprichst, der sich damit auskennt...“ Aber wie soll man sich selber eingestehen, dass man alleine nicht da rauskommt? Wie soll man sich selber eingestehen, dass man Hilfe braucht, oder gar versagt hat? Im Endeffekt hat man nicht versagt, es ist lediglich das Eingeständnis an sich selbst, dass man aus einer verzwickten Situation nicht allein rauskommt. Und das ist kein Versagen, dass ist ein Eingestehen, dass man gerne Hilfe annehmen möchte, dass es einem besser geht.

 

Ich selber wusste nicht mehr wer ich bin. Verlassen, allein gelassen, einsam. Freunde versuchten, mich aus dieser Situation zu holen. Doch je mehr ich unter Leute kam, desto einsamer wurde ich. Keiner „liebte“ mich, keiner wollte eine Partnerschaft mit mir und so bin ich jeden Abend allein nach Hause gegangen, habe mir eingeredet, dass mich keiner liebt, dass ich für immer alleine sein werde, dass das alles nichts bringt. Bis es mir mindestens dreimal gesagt wurde „such dir Hilfe, das wird dir helfen. Wir können auch nicht mehr, als für dich da sein.“ Ich wollte es einfach nicht glauben und nicht wahrhaben, weil ich es doch auch die letzten 20 Jahre allein geschafft habe.

 

Es war ein Punkt, an dem ich drohte, mich selber zu verlieren, als ich mir eingestand, dass ich mir diese Hilfe suchen muss.

Kurze Zeit später habe ich per Mail einen Termin abgemacht, ein „Kennenlerngespräch“ arrangiert um mich vertraut zu machen, um zu gucken, was mich erwarten könnte, um ein wenig die Neugier zu sättigen und die Angst zu überwinden.

Es war ein sehr positives „Kennenlerngespräch“ und mir wurde schnell klar, dass es absolut nicht schlimm ist, sich Hilfe zu suchen. So viele Dinge, die ich selber verdrängt habe oder nicht wahrhaben wollte kamen ans Licht und wurden in Angriff genommen, um sie zu beseitigen. Teilweise haben mich die Methoden der Veranschaulichung irritiert und ich habe mich unsicher gefühlt in andere Personen „zu schlüpfen“, doch ich habe gemerkt, dass vieles leichter zu verstehen ist, wenn man versucht, sich selber durch die Position oder Sicht einer anderen Person zu sehen. Ich habe gelernt, mich in andere Menschen hineinzuversetzen, die mich teilweise komplett anders sehen, als ich mich selbst.

 

Ich habe gelernt wer ich bin, was meine Werte, Schwächen, Stärken, Wünsche, Hoffnungen und auch Ziele sind und vor allem habe ich gelernt, dass der wichtigste Mensch, der ist, den man im Spiegel sieht.

 

Es sind auch nicht immer Dinge aus der Vergangenheit, die besprochen werden, hauptsächlich sind es aktuelle Themen, die einen im Laufe der letzten Wochen passiert sind, und welche Einflüsse diese auf einen in dem Moment hatten. War es ein Traum, haben wir darüber geredet, was dieser zu bedeuten hat (zum Beispiel die Stellung im Freundeskreis), oder eine Emotion, die man selber nicht einordnen konnte, nicht mal erkannt hat, dass es eine „Emotion“ ist (z.B. innere Leere), welche ggf. ein traumatisches Erlebnis, oder eine traumatische Zeit symbolisiert.

 

Es gab bzw. gibt viele Dinge, die mich runtergezogen haben bzw. es auch noch tun, aber mit Hilfe von Dinah-Ann Lendzian habe ich gelernt, diese einzuordnen, zu akzeptieren und ins positive zu wenden.

 

Mit vielen „Tricks“ und Ratschlägen fällt es mir nun leichter, mich in Situationen, in denen ich früher in Panik, Angst und Selbstzweifel gefallen bin, angemessen zu verhalten, „Rücksprache“ mit mir selber zu führen, vielleicht auch dem ein oder anderen innerlichen ICH Grenzen aufzuzeigen und zu zeigen, dass es eine kurzfristig leichte und andere langfristig leichtere Lösungen für einzelne Probleme gibt.

 

Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass ich auf dem Weg der Besserung bin und mein selbst gestecktes Ziel, „glücklich sein“ sehr viel näher gerückt und nahezu erreicht ist.

 

 

Ich kann es absolut jedem empfehlen, der denkt, dass es ihm schlecht geht, und der aus bestimmten Lagen scheint, nicht allein rauszukommen. 


Frau Lendzian ist eine sehr freundliche und kompetente Therapeutin, die schnell meine psychischen Probleme erkannt und verstanden hat. Mit sehr interessanten Therapiemethoden wurden diese dann in Angriff genommen, wobei man sich sehr gut aufgenommen gefühlt und sogar Spaß bei der Arbeit an sich hatte. Ich kann sie somit nur jedem weiter empfehlen, denn bei ihr ist das, für was man sich schämt oder einem gesagt wird, es ist falsch so zu sein, das normalste auf der Welt und man fühlt sich komplett verstanden!